Schweizer Filmpreis 2025

Ehrenpreis für Bulle Ogier und Barbet Schroeder

18.03.2025

Diesen Freitag, 21. März, werden in Genf die Schweizer Filmpreise verliehen. Bereits bekannt sind die Preisträger des Ehrenpreises, der dieses Jahr an das französisch-schweizerisch Ehepaar und künstlerische Gespann Bulle Ogier und Barbet Schroeder geht. Die beiden zählen zu den prägendsten Figuren der «Nouvelle Vague».

Mit dem Ehrenpreis werden ihr herausragendes Lebenswerk und ihr wegweisender Einfluss auf die internationale Filmwelt gewürdigt. Die schweizerisch-französische Schauspielerin Bulle Ogier begann ihre Karriere Anfang der 1960er-Jahre im Theater, bevor sie mit L’AMOUR FOU ihren Durchbruch auf der Leinwand feierte und fortan in den wichtigsten Filmen der «Nouvelle Vague» glänzte. Ihre langjährige Verbindung zur Schweiz spiegelt sich auch in ihrem künstlerischen Schaffen. Mit herausragenden Rollen wie jener der Rosemonde in Alain Tanners LA SALAMANDRE schrieb sie (Schweizer) Filmgeschichte.

Barbet Schroeder gilt als einer der international bedeutendsten Schweizer Regisseure. Er startete seine Filmkarriere in den 1960er-Jahren als Assistent von Jean-Luc Godard und Eric Rohmer und gründete bereits im Alter von 22 Jahren er seine eigene Produktionsfirma Les Films du Losange , welche wichtige Filme der Nouvelle Vague produzierte. Schroeders internationale Karriere wurde unter anderem von einer Oscar-Nominierung (REVERSAL OF FORTUNE) oder einen César für den bester Dokumentarfilm (L'AVOCAT DE LA TERREUR) gekrönt. Zu seinen neuesten Filmen gehören die Schweizer Koproduktionen LE VÉNÉRABLE W. (2017) und RICARDO ET LA PEINTURE (2023).

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel zum Ehrenpreis

Nominationen in 13 Kategorien

Die Schweizer Filmpreise 2025 werden in insgesamt 13 Kategorien verliehen. Ende Januar wurden an der Nacht der Nominationen alle nominierten Filme und Personen bekannt gegeben. Je fünf Filme stehen im Rennen um die Hauptpreise:

Bester Spielfilm

  • DER SPATZ IM KAMIN von Ramon Zürcher; (Zürcher Film GmbH, Silvan Zürcher)
  • LE PROCÈS DU CHIEN von Laetitia Dosch; (Bande à part Films Sàrl, Agnieszka Ramu, Lionel Baier)
  • LES PARADIS DE DIANE von Jan Gassmann, Carmen Jaquier; (2:1 Film GmbH, Lisa Blatter, Jan Gassmann)
  • REINAS von Klaudia Reynicke; (Alva Film Sàrl, Britta Rindelaub, Thomas Reichlin)
  • SAUVAGES von Claude Barras; (Nadasdy Film Sàrl, Nicolas Burle


Bester Dokumentarfilm

  • AVANT IL N'Y AVAIT RIEN von Yvann Yagchi; (maximage GmbH, Brigitte Hofer, Cornelia Seitler)
  • E.1027 – EILEEN GRAY AND THE HOUSE BY THE SEA von Beatrice Minger, Christoph Schaub; (Das Kollektiv für audiovisuelle Werke GmbH, Philip Delaquis, Frank Matter)
  • RIVERBOOM von Claude Baechtold; (Intermezzo Films SA, Katia Monla, Luc Peter)
  • THE LANDSCAPE AND THE FURY von Nicole Vögele; (Beauvoir Films Sàrl, Aline Schmid)
  • WIR ERBEN von Simon Baumann; (Balzli & Fahrer GmbH, Dieter Fahrer

Hier finden Sie die Übersicht aller Nominationen

Wir sind gespannt, wer die Trophäen mit nach Hause nimmt und wünschen allen Nominierten eine schöne Preisverleihung!

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