Schweizer Filmpreis 2026
HELDIN ist die grosse Gewinnerin des Abends
27.03.2026
Heute Abend wurden in Zürich die Schweizer Filmpreise 2026 verliehen. Die Schweizer Filmakademie zeichnete HELDIN als Besten Spielfilm aus. Petra Volpes Film erhält insgesamt vier Trophäen. I LOVE YOU, I LEAVE YOU von Moris Freiburghaus wird als Bester Dokumentarfilm prämiert und räumt den Preis für die beste Filmmusik ab. Je zwei Preise gehen an die Spielfilme BAGGER DRAMA und À BRAS-LE-CORPS.


HELDIN feierte letztes Jahr an der Berlinale seine Weltpremiere. Die schweizerisch-deutsche Koproduktion von Zodiac Pictures Ltd. (Reto Schaerli, Lukas Hobi) wurde im deutschsprachigen Raum zum Kinoerfolg und in über 50 Territorien verkauft. Als Schweizer Oscar-Kandidat schaffte es das Drama letzten Dezember auf die Shortlist der 98. Academy Awards in der Kategorie «International Feature Film».
Neben dem Preis als Bester Spielfilm 2026 erhält HELDIN auch die Preise für Bestes Drehbuch (Petra Volpe) und Besten Ton (Jacques Kieffer, Gina Keller, Marco Teufen). Als letztjähriger Publikumshit wird HELDIN ausserdem mit dem erstmals verliehenen «Box Office Quartz» ausgezeichnet. Dieser Preis wird neu jährlich an den Film mit den meisten Kinoeintritten in der Schweiz verliehen.
Doppelte Auszeichnung für I LOVE YOU, I LEAVE YOU
Die Trophäe für den Besten Dokumentarfilm geht an I LOVE YOU, I LEAVE YOU Moris Freiburghaus (Sabotage Filmkollektiv GmbH, Leon Schwitter, Fabiana Seitz). Der Musiker Dino Brandão, gleichzeitig Protagonist des Filmes, erhält den Preis für die Beste Filmmusik. Der Film feierte am Zurich Film Festival 2025 seine Weltpremiere und wurde sowohl mit dem Hauptpreis des Dokumentarfilm-Wettbewerbs wie auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Prämierte Kurzfilme
Die schweizerisch-französische Koproduktion YONNE von Julietta Korbel, Yan Ciszewski (Rita Productions Sàrl, Marine Dumas) gewinnnt den Preis als Bester Kurzfilm. Der Preis für den Besten Animationsfilm erhält ICH BIN NICHT SICHER von Luisa Zürcher (Luisa Zürcher). Beide Filme feierten im Wettbewerb der Pardi di domani in Locarno ihre Weltpremieren.
Ein weiterer Animationsfilm, QUI PART À LA CHASSE von Lea Favre (École cantonale d'art de Lausanne), – ein bereits mehrfach prämierter internationaler Festivalhit – wird als Bester Abschlussfilm gewürdigt.
Preise für Schauspielkunst und filmisches Handwerk
Bettina Stucky und Phil Hayes werden für ihre schauspielerische Leistung in BAGGER DRAMA von Piet Baumgartner als Beste Darstellerin, respektive Bester Darsteller ausgezeichnet. Sven Schelker erhält den Preis für die Beste Nebendarstellung für seine Rolle in der Literaturverfilmung STILLER von Stefan Haupt.
Der Preis für beste Kamera geht an Benoit Dervaux, Karine Sudan wird für die Beste Montage ausgezeichnet – beide für ihre Arbeit in À BRAS-LE-CORPS von Marie-Elsa Sgualdo.

Spezial- und Ehrenpreise 2026
Regisseur Damien Hauser erhält den Spezialpreis der Akademie für seinen «innovativen Einsatz neuer Technologie» in MEMORY OF PRINCESS MUMBI. Der Film hatte seine Weltpremiere in Venedig und lief unter anderem Filmfestival von Toronto, BFI London, an der Mostra Sao Paulo und kürzlich am CPH:Dox. Hauser führte nicht nur Regie, sondern war auch für Drehbuch, Schnitt, Kamera und Musik verantwortlich.
Der Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises geht an Regisseur und Produzent Villi Hermann. Mit seiner über 50-jährigen Karriere, die er bis heute mit gesellschaftlichem Engagement und künstlerischer Finesse verfolgt, ist er zu einer Referenz im Schweizer Filmschaffen (nicht nur) in italienischer Sprache geworden.
Die Verleihung des Schweizer Filmpreises fand am Freitag, 27. März 2026 in Zürich statt und wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnerinnen SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit SWISS FILMS, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.
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© OFC / Eduard Meltzer
Alle Auszeichnungen des Schweizer Filmpreises 2026:
Bester Spielfilm
HELDIN von Petra Volpe (Zodiac Pictures Ltd, Lukas Hobi, Reto Schaerli)
Bester Dokumentarfilm
I LOVE YOU, I LEAVE YOU von Moris Freiburghaus (Sabotage Filmkollektiv GmbH, Leon Schwitter, Fabiana Seitz)
Bester Kurzfilm
YONNE von Julietta Korbel, Yan Ciszewski (Rita Productions Sàrl, Marine Dumas)
Bester Animationsfilm
ICH BIN NICHT SICHER von Luisa Zürcher (Luisa Zürcher)
Bestes Drehbuch
HELDIN - Petra Volpe
Beste Darstellerin
Bettina Stucky (Conny) in BAGGER DRAMA
Bester Darsteller
Phil Hayes (Paul) in BAGGER DRAMA
Beste Nebendarstellung
Sven Schelker (Anatol) in STILLER
Beste Filmmusik
I LOVE YOU, I LEAVE YOU - Dino Brandão
Beste Kamera
À BRAS-LE-CORPS - Benoit Dervaux
Beste Montage
À BRAS-LE-CORPS - Karine Sudan
Bester Ton
HELDIN - Jacques Kieffer, Gina Keller, Marco Teufen
Bester Abschlussfilm
QUI PART À LA CHASSE von Lea Favre (École cantonale d'art de Lausanne)
Spezialpreis der Akademie
Damien Hauser - Innovativer Einsatz neuer Technologie in MEMORY OF PRINCESS MUMBI
Ehrenpreis
Villi Hermann
Box Office Quartz
HELDIN von Petra Volpe (Zodiac Pictures Ltd / Filmcoopi Zürich)
Films
Heldin
I Love you, I Leave you
Yonne
Ich bin nicht sicher
Bagger Drama
Stiller
À bras-le-corps
Qui part à la chasse
Memory of Princess Mumbi
Person